LEISTUNGEN

Unsere Leistungen im Überblick

Beratung & Planung

Energieberatung

ist eine Dienstleistung, die Hausbesitzer dabei unterstützt, Energie effizienter zu nutzen und somit Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu reduzieren.

Ausgangspunkt zum Beispiel bei einem bestehenden Gebäude ist die Bestandsaufnahme mit Analyse der Bausubstanz und des Energieverbrauchs. Hierbei geht es darum Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen für eine Verbesserung der Energieeffizienz zu planen. Dies erfolgt in Verbindung mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Einbeziehung möglicher Fördermittel durch BAFA, KfW oder andere Förderinstitutionen. Deren Beantragung unterstützt ein Energieberater.

Eine besonders umfassende Beratungsleistung ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Diese Dienstleistung verfolgt den Zweck aufzuzeigen, wie Ihr Haus in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten oder alternativ auch in einem Zug grundlegend energetisch verbessert werden kann bis hin zu einem Effizienzhaus nach Definition der KfW.  Die BAFA fördert die Entwicklung eines iSFP.

Auch die Überwachung der korrekten Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen, die so genannte Baubegleitung, ist Aufgabe der Energieberatung.

Heizungstausch

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine wichtige Kenngröße der Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie besagt, wieviel Wärmeenergie die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom im Durchschnitt eines ganzen Jahres erzeugen kann. Für die Förderung über die KfW muss die JAZ > 3,0 betragen. Je größer die JAZ, desto besser.

Wie effizient eine Wärmepumpe ist, hängt vor allem von der Außentemperatur ab, der gewünschten Innentemperatur und der dafür erforderlichen Vorlauftemperatur. Letztere wird wiederum maßgeblich durch die Größe und Wirksamkeit der jeweiligen Wärmeabgabeflächen (Heizkörper, Fußbodenheizung, usw.) in den einzelnen Räumen bestimmt.

Eine Heizlast-Berechnung (nach DIN 12831) liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Die mögliche Förderung für den Heizungstausch setzt sich aus mehreren Boni zusammen: Die Grundförderung für eine Wärmepumpe beträgt 15 %. Weitere 15 % Grundförderung sind möglich, wenn die Wärmepumpe in der EU produziert wurde. Für die selbstbewohnte Wohneinheit oder das Einfamilienhaus greift je nach Art und Alter der bisherigen Heizung ein Klimageschwindigkeitsbonus von 16 %. Ab 1. 2. 2027  verringert sich dieser pro Halbjahr um jeweils 4 % und entfällt ab 1. 8. 2028.  Abhängig vom zu versteuernden Einkommen und der Familiensituation ist noch ein Einkommens-/Familienbonus möglich. 

Für die erste Wohneinheit beträgt die maximale Fördersumme 30.000 €. Darin eingeschlossen sind auch die Kosten der Fachplanung und Baubegleitung. Über weitere Details beraten wir Sie gern.

Die Förderung eines Heizungstausches per Zuschuss erfolgt über die KfW. Darüber hinaus bietet die KfW auch Ergänzungskredite für den Heizungstausch an.

Individueller SanierungsFahrPlan (iSFP)

iSFP = Kosteneinsparung + Zukunftsplan für Ihre Immobilie

Der iSFP wird entsprechend den Vorgaben der Bundesförderung für „Energieberatung für Wohngebäude (EBW)“ entwickelt. Er beschreibt kurz und verständlich, wie Sie Ihr Haus Schritt für Schritt durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen nach dem Bestmöglich-Prinzip energetisch sanieren können.

Die im iSFP vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sanierung umfassen sowohl die Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik. Die Ziele sind eine möglichst weitgehende Senkung Ihres Energiebedarfs sowie eine hohe CO2-Einsparung, verbunden mit mehr Wohngesundheit und Komfort, Hitze- und Schallschutz sowie der Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

Vom individuellen SanierungsFahrPlan (iSFP) profitieren Sie über viele Jahre:

  1. Sie bekommen einen detaillierten Plan, wie Sie Ihr Wohngebäude zielgerichtet fit für die Zukunft machen können. Die Erstellung des iSFP wird staatlich gefördert.
  2. Für Worst Performing Buildings (WPB), das sind etwa ein Viertel aller Bestands-Wohngebäude in Deutschland, gibt es für Dämmungs-Maßnahmen einen WPB-Bonus von 5 %.
  3. Die förderfähigen Kosten pro Jahr verdoppeln sich bei der ersten Wohneinheit von 30.000 auf 60.000 € und entsprechend für weitere Wohneinheiten. Wenn Sie eine der im iSFP vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen von über 30.000 € umsetzen, erhalten Sie für die förderfähigen Kosten über 30.000 € (bis max. 60.000 €) eine um 5 Prozentpunkte höhere Förderung*) – zzgl. zum WPB-Bonus.
  4. Fünfzehn (15) Jahre lang gilt jedes Mal, wenn Sie eine der in Ihrem iSFP empfohlenen Einzelmaßnahmen umsetzen, die um 5 Prozentpunkte erhöhte Förderung*) für das 30.000 € übersteigende Investitionsvolumen.  

    *) außer Heizungstechnik

Bauphysik

Die Bauphysik befasst sich mit den physikalischen Einflüssen eines Gebäudes. Wichtig sind vor allem die Durchlässigkeit von Wärme, Feuchtigkeit, Schall oder Luft. Mit Hilfe der Physik lassen sich Schwächen und Mängel im Gebäude analysieren und geeignete Schutzmaßnahmen berechnen.

Der Wärmeschutz bestimmt weitgehend Ihre Energieeffizienz: Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist beziehungsweise je weniger Wärme sie pro Zeiteinheit durchlässt, umso weniger Energie verbrauchen Sie. Die Auswahl entsprechender Dämmstoffe, deren fachgerechte Montage sowie die eingesetzten Fenster, Türen und anderen Bauteile entscheiden nicht nur über den Wärmeschutz. Auch die Reduktion von Lärmbelästigung oder der Hitzeschutz im Sommer lassen sich durch die richtige Dämmung und entsprechenden Bauteile beeinflussen.

Wenn sich der Fußboden eines warmen Raums immer kalt anfühlt oder sich feuchte Stellen oder gar Schimmel zeigen ist die Bauphysik gefragt. Denn das ist unangenehm und schlecht für Ihre Gesundheit. Außerdem kann es die Bausubstanz schädigen.

Nach einer Dämmung wird der Luftaustausch und Feuchtetransport reduziert, so dass eine auf Ihr Haus abgestimmte Lüftung benötigt wird. Auf Basis der bauphysikalischen Parameter  sorgen wir für das dafür notwendige Lüftungskonzept.

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine Heizlast-Berechnung liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Angebotsbewertung & Ausschreibung

Sie planen eine Sanierungsmaßnahme Ihres Hauses?

Sie möchten einen Bereich Ihres Hauses modernisieren?

Etwas in oder an Ihrem Haus muss instandgesetzt werden?

In solchen Fällen wird meistens empfohlen, mehrere Angebote einzuholen. Damit diese möglichst vergleichbar sind, benötigen alle Anbieter dieselben Informationen bzw. Vorgaben. Je nach Bauvorhaben schließt das mit ein, was im Detail alles gemacht werden soll oder wie Sie sich die Umsetzung vorstellen. Vielleicht benötigen Sie für vergleichbare Angebote auch spezifische technische Angaben zum Baumaterial oder den zu verbauenden Dämmstoffen.   

Wenn Sie dann die Angebote vorliegen haben, müssen diese miteinander verglichen und bewertet werden.

Dabei unterstützen wir Sie gern.

Anhand der Ziele, die Sie mit Ihrem Vorhaben erreichen möchten, entscheiden Sie sich schließlich für das aus Ihrer Sicht beste Angebot.

Förderung & Finanzierung

BAFA, KfW und andere Beratung

Die zwei wichtigsten Institutionen für die Förderung von energetischen Maßnahmen sind die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), eine Behörde des Wirtschaftsministeriums, und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

Die BAFA fördert energetische Einzelmaßnahmen (BEG EM) über Zuschüsse. Einzelmaßnahmen sind energetische Maßnahmen im Bereich der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dach, Fassade oder Keller, der Austausch von Fenstern und Haustüren oder der Sommerliche Wärmeschutz. Auch die Optimierung der Anlagentechnik, wie Heizungsoptimierung oder Lüftung, zählen dazu.

Zu den Einzelmaßnahmen zählen ebenfalls „Fachplanung und Baubegleitung“ sowie die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP).

Die KfW gewährt zinsgünstige Kredite sowie Tilgungszuschüsse für umfassende Sanierungen sowie die Komplettsanierung zu Effizienzhaus-Standards (EH …). Der Heizungstausch ist im Prinzip auch eine Einzelmaßnahme (BEG EM 458), die aber als Ausnahme direkt von der KfW mit Zuschuss gefördert wird, einschließlich der zugehörigen „Fachplanung und Baubegleitung“.

Werden unterschiedliche Maßnahmen geplant, können die beiden Förderungen kombiniert werden, aber pro Maßnahme immer nur eines der beiden Institute: BAFA oder KfW.

Zusätzlich stehen je nach Bundesland und Kommune Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Sanierung oder Erneuerbare Energien zur Verfügung.

Nicht vergessen werden sollte die Förderung durch das Finanzamt. Entsprechend dem § 35c EStG (Einkommensteuergesetz) wird ein Steuerbonus von 20 % für energetische Maßnahmen gewährt – verteilt über drei Jahre. Die maximale Investitionssumme beträgt 200 T€. „Fachplanung und Baubegleitung“ werden wie bei BAFA und KfW ebenfalls mit 50 % gefördert.

Über weitere Details informiert Sie Ihr Steuerberater.

Heizungstausch

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine wichtige Kenngröße der Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie besagt, wieviel Wärmeenergie die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom im Durchschnitt eines ganzen Jahres erzeugen kann. Für die Förderung über die KfW muss die JAZ > 3,0 betragen. Je größer die JAZ, desto besser.

Wie effizient eine Wärmepumpe ist, hängt vor allem von der Außentemperatur ab, der gewünschten Innentemperatur und der dafür erforderlichen Vorlauftemperatur. Letztere wird wiederum maßgeblich durch die Größe und Wirksamkeit der jeweiligen Wärmeabgabeflächen (Heizkörper, Fußbodenheizung, usw.) in den einzelnen Räumen bestimmt.

Eine Heizlast-Berechnung (nach DIN 12831) liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Die mögliche Förderung für den Heizungstausch setzt sich aus mehreren Boni zusammen: Die Grundförderung für eine Wärmepumpe beträgt 15 %. Weitere 15 % Grundförderung sind möglich, wenn die Wärmepumpe in der EU produziert wurde. Für die selbstbewohnte Wohneinheit oder das Einfamilienhaus greift je nach Art und Alter der bisherigen Heizung ein Klimageschwindigkeitsbonus von 16 %. Ab 1. 2. 2027  verringert sich dieser pro Halbjahr um jeweils 4 % und entfällt ab 1. 8. 2028.  Abhängig vom zu versteuernden Einkommen und der Familiensituation ist noch ein Einkommens-/Familienbonus möglich. 

Für die erste Wohneinheit beträgt die maximale Fördersumme 30.000 €. Darin eingeschlossen sind auch die Kosten der Fachplanung und Baubegleitung. Über weitere Details beraten wir Sie gern.

Die Förderung eines Heizungstausches per Zuschuss erfolgt über die KfW. Darüber hinaus bietet die KfW auch Ergänzungskredite für den Heizungstausch an.

 

Umsetzung & Baubegleitung

Fachplanung & Baubegleitung

Die Baubegleitung entlastet und unterstützt Sie als Bauherrn bei der Umsetzung Ihres Sanierungsvorhabens. Das kann die Dämmung des Daches oder die Renovierung der Fassade sein, oder der Ausbau des Dachgeschosses, die Dämmung der Kellerdecke oder ein Heizungstausch.

Für einzelne Planungsabschnitte ist eine Fachplanung erforderlich, wie zum Beispiel eine Heizlastberechnung, ein Lüftungskonzept, sommerlicher Wärmeschutz oder baustatische Berechnungen. Bei speziellen Fragestellungen arbeiten wir mit Fachplaner zusammen.

Als zertifizierter und unabhängiger Energieberater bewerten wir die Qualität der Baumaßnahmen und stellen deren fachgerechte Ausführung sicher. Gerade bei energetischen Maßnahmen ist äußerste Sorgfalt geboten. Schon kleine Löcher oder Risse können zu erheblichen Schäden führen. Die Verwendung falscher Materialien bzw. deren falsche Detailspezifikation können nicht nur zu Mängeln, sondern auch zum Scheitern der eingeplanten Förderung durch BAFA oder KfW führen.

Die Baubegleitung beginnt häufig schon bei der Beratung zum energetischen Konzept und der möglichen Förderung. Bei regelmäßigen Begehungen der Baustelle werden korrekte Umsetzung, verwendete Materialien sowie die fachgerechte Ausführung von Anschlüssen und Übergängen kontrolliert und dokumentiert. Die Begleitung der Abnahme des Bauvorhabens bzw. die Kontrolle der abgeschlossenen energetischen Maßnahme sowie die „Bestätigung nach Durchführung (BnD)“ für die Förderung von KfW oder BAFA sind dann der formale Abschluss der Baubegleitung.

Eine fachliche Baubegleitung ist der BAFA und KfW sehr wichtig. Teilweise ist sie sogar verpflichtend, um Fördergelder zu erhalten. Deshalb wird auch die Baubegleitung selbst von BAFA und KfW mit 50 % des Aufwands gefördert.

Bauphysik

Die Bauphysik befasst sich mit den physikalischen Einflüssen eines Gebäudes. Wichtig sind vor allem die Durchlässigkeit von Wärme, Feuchtigkeit, Schall oder Luft. Mit Hilfe der Physik lassen sich Schwächen und Mängel im Gebäude analysieren und geeignete Schutzmaßnahmen berechnen.

Der Wärmeschutz bestimmt weitgehend Ihre Energieeffizienz: Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist beziehungsweise je weniger Wärme sie pro Zeiteinheit durchlässt, umso weniger Energie verbrauchen Sie. Die Auswahl entsprechender Dämmstoffe, deren fachgerechte Montage sowie die eingesetzten Fenster, Türen und anderen Bauteile entscheiden nicht nur über den Wärmeschutz. Auch die Reduktion von Lärmbelästigung oder der Hitzeschutz im Sommer lassen sich durch die richtige Dämmung und entsprechenden Bauteile beeinflussen.

Wenn sich der Fußboden eines warmen Raums immer kalt anfühlt oder sich feuchte Stellen oder gar Schimmel zeigen ist die Bauphysik gefragt. Denn das ist unangenehm und schlecht für Ihre Gesundheit. Außerdem kann es die Bausubstanz schädigen.

Nach einer Dämmung wird der Luftaustausch und Feuchtetransport reduziert, so dass eine auf Ihr Haus abgestimmte Lüftung benötigt wird. Auf Basis der bauphysikalischen Parameter  sorgen wir für das dafür notwendige Lüftungskonzept.

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine Heizlast-Berechnung liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Effizienzhaus

Der Begriff „Effizienzhaus (EH)“ wurde von der KfW eingeführt und kennzeichnet den energetischen Standard eines Wohngebäudes.

Als Vergleichsmaßstab dient ein sogenanntes Referenzgebäude. Dies ist ein vergleichbares Gebäude derselben Größe, welches die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bezüglich Primärenergiebedarf und Wärmeschutz (Transmissionswärmeverlust) erfüllt. Entspricht ein Bestands-Wohngebäude den gesetzlichen Mindeststandards eines Neubaus ist es ein Effizienzhaus 100, abgekürzt EH 100.

Verbraucht ein Wohngebäude zum Beispiel nur 55 % des Primärenergiebedarfs und hat es einen Transmissionswärmeverlust von höchstens 70 % des Referenzgebäudes, ist es ein Effizienzhaus 55 bzw. EH 55. Für alle Effizienzhaus-Stufen EH 100, EH 85, EH 70, EH 55 und EH 40 hat die KfW entsprechende Grenzwerte festgelegt. Die Zahl nach dem „EH“ gibt an, wie hoch der Primärenergiebedarf bezogen auf das Referenzgebäude maximal sein darf. Je kleiner diese Zahl, umso höher kann die Förderung ausfallen.

Gern planen wir mit Ihnen gemeinsam mögliche Sanierungsmaßnahmen, um eine bestimmte Effizienzhaus-Stufe zu erreichen. Das Einbeziehen von Investitionsaufwand, Wirtschaftlichkeit, erzielbarem Nutzen sowie Förderungshöhe ermöglichen Ihnen, die für Sie bestgeeignete Lösung auszuwählen. 

Ein besonders gut geeignetes Werkzeug für die Planung eines solchen Vorhabens ist der iSFP, Ihr individueller Sanierungsfahrplan.

Energieausweis

Der Energieausweis informiert über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein Energieausweis Voraussetzung für den Verkauf einer Immobilie oder deren Neuvermietung. So haben Käufer oder zukünftige Mieter einen Anhaltspunkt, mit welchen Energiekosten zu rechnen ist.

Einen Energieausweis gibt es, abhängig von den konkreten Gegebenheiten, in zwei Varianten:

Der Verbrauchsausweis dokumentiert die tatsächlichen Heizkosten der letzten drei Jahre und ist vom Aufwand her entsprechend günstiger.

Der Bedarfsausweis orientiert sich an dem Wärmeschutz der Gebäudehülle sowie der eingesetzten Heiztechnik. Zudem listet der Bedarfsausweis Maßnahmen auf, wie die Energieeffizienz der Immobilie verbessert werden kann.

Solange Ihre Immobilie den Vorgaben des GEG entspricht und keine nennenswerten Änderungen an Bausubstanz oder beheizter Fläche vorgenommen werden, ist ein Energieausweis 10 Jahre lang gültig.

Gern informiere ich Sie über weitere Details.

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Beratung & Planung


ist eine Dienstleistung, die Hausbesitzer dabei unterstützt, Energie effizienter zu nutzen und somit Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu reduzieren.

Ausgangspunkt zum Beispiel bei einem bestehenden Gebäude ist die Bestandsaufnahme mit Analyse der Bausubstanz und des Energieverbrauchs. Hierbei geht es darum Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen für eine Verbesserung der Energieeffizienz zu planen. Dies erfolgt in Verbindung mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Einbeziehung möglicher Fördermittel durch BAFA, KfW oder andere Förderinstitutionen. Deren Beantragung unterstützt ein Energieberater.

Eine besonders umfassende Beratungsleistung ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Diese Dienstleistung verfolgt den Zweck aufzuzeigen, wie Ihr Haus in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten oder alternativ auch in einem Zug grundlegend energetisch verbessert werden kann bis hin zu einem Effizienzhaus nach Definition der KfW.  Die BAFA fördert die Entwicklung eines iSFP.

Auch die Überwachung der korrekten Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen, die so genannte Baubegleitung, ist Aufgabe der Energieberatung.


Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine wichtige Kenngröße der Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie besagt, wieviel Wärmeenergie die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom im Durchschnitt eines ganzen Jahres erzeugen kann. Für die Förderung über die KfW muss die JAZ > 3,0 betragen. Je größer die JAZ, desto besser.

Wie effizient eine Wärmepumpe ist, hängt vor allem von der Außentemperatur ab, der gewünschten Innentemperatur und der dafür erforderlichen Vorlauftemperatur. Letztere wird wiederum maßgeblich durch die Größe und Wirksamkeit der jeweiligen Wärmeabgabeflächen (Heizkörper, Fußbodenheizung, usw.) in den einzelnen Räumen bestimmt.

Eine Heizlast-Berechnung (nach DIN 12831) liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Die mögliche Förderung für den Heizungstausch setzt sich aus mehreren Boni zusammen: Die Grundförderung für eine Wärmepumpe beträgt 30 %. Für die selbstbewohnte Wohneinheit oder das Einfamilienhaus greift je nach Art und Alter der bisherigen Heizung der Klimageschwindigkeitsbonus mit 20 %. Für eine besonders effiziente bzw. klimafreundliche Wärmepumpe gibt es einen Effizienzbonus von 5 %. Haben Sie im vorletzten und im vorvorletzten Jahr insgesamt ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 80.000 € erzielt, können Sie auch noch einen Einkommensbonus von 30 % beantragen. Die maximale Förderung beträgt 70 %.

Für die erste Wohneinheit beträgt die maximale Fördersumme 30.000 €. Darin eingeschlossen sind auch die Kosten der Fachplanung und Baubegleitung. Über weitere Details beraten wir Sie gern.

Die Förderung eines Heizungstausches per Zuschuss erfolgt über die KfW. Darüber hinaus bietet die KfW auch Ergänzungskredite für den Heizungstausch an.


iSFP = Kosteneinsparung + Zukunftsplan für Ihre Immobilie

Der iSFP wird entsprechend den Vorgaben der Bundesförderung für „Energieberatung für Wohngebäude (EBW)“ entwickelt. Er beschreibt kurz und verständlich, wie Sie Ihr Haus Schritt für Schritt durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen nach dem Bestmöglich-Prinzip energetisch sanieren können.

Die im iSFP vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sanierung umfassen sowohl die Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik. Die Ziele sind eine möglichst weitgehende Senkung Ihres Energiebedarfs sowie eine hohe CO2-Einsparung, verbunden mit mehr Wohngesundheit und Komfort, Hitze- und Schallschutz sowie der Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

Vom individuellen SanierungsFahrPlan (iSFP) profitieren Sie über viele Jahre:

  1. Sie bekommen einen detaillierten Plan, wie Sie Ihr Wohngebäude zielgerichtet fit für die Zukunft machen können. Die Erstellung des iSFP wird staatlich gefördert.
  2. Wenn Sie eine der im iSFP vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen umsetzen, erhalten Sie eine um 5 Prozentpunkte höhere Förderung*).
  3. Fünfzehn (15) Jahre lang gilt jedes Mal die um 5 Prozentpunkte erhöhte Förderung*), wenn sie eine der in Ihrem iSFP empfohlenen Einzelmaßnahmen umsetzen. 

*) außer Heizungstechnik


Die Bauphysik befasst sich mit den physikalischen Einflüssen eines Gebäudes. Wichtig sind vor allem die Durchlässigkeit von Wärme, Feuchtigkeit, Schall oder Luft. Mit Hilfe der Physik lassen sich Schwächen und Mängel im Gebäude analysieren und geeignete Schutzmaßnahmen berechnen.

Der Wärmeschutz bestimmt weitgehend Ihre Energieeffizienz: Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist beziehungsweise je weniger Wärme sie pro Zeiteinheit durchlässt, umso weniger Energie verbrauchen Sie. Die Auswahl entsprechender Dämmstoffe, deren fachgerechte Montage sowie die eingesetzten Fenster, Türen und anderen Bauteile entscheiden nicht nur über den Wärmeschutz. Auch die Reduktion von Lärmbelästigung oder der Hitzeschutz im Sommer lassen sich durch die richtige Dämmung und entsprechenden Bauteile beeinflussen.

Wenn sich der Fußboden eines warmen Raums immer kalt anfühlt oder sich feuchte Stellen oder gar Schimmel zeigen ist die Bauphysik gefragt. Denn das ist unangenehm und schlecht für Ihre Gesundheit. Außerdem kann es die Bausubstanz schädigen.

Nach einer Dämmung wird der Luftaustausch und Feuchtetransport reduziert, so dass eine auf Ihr Haus abgestimmte Lüftung benötigt wird. Auf Basis der bauphysikalischen Parameter  sorgen wir für das dafür notwendige Lüftungskonzept.

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine Heizlast-Berechnung liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.


Sie planen eine Sanierungsmaßnahme Ihres Hauses?

Sie möchten einen Bereich Ihres Hauses modernisieren?

Etwas in oder an Ihrem Haus muss instandgesetzt werden?

In solchen Fällen wird meistens empfohlen, mehrere Angebote einzuholen. Damit diese möglichst vergleichbar sind, benötigen alle Anbieter dieselben Informationen bzw. Vorgaben. Je nach Bauvorhaben schließt das mit ein, was im Detail alles gemacht werden soll oder wie Sie sich die Umsetzung vorstellen. Vielleicht benötigen Sie für vergleichbare Angebote auch spezifische technische Angaben zum Baumaterial oder den zu verbauenden Dämmstoffen.   

Wenn Sie dann die Angebote vorliegen haben, müssen diese miteinander verglichen und bewertet werden.

Dabei unterstützen wir Sie gern.

Anhand der Ziele, die Sie mit Ihrem Vorhaben erreichen möchten, entscheiden Sie sich schließlich für das aus Ihrer Sicht beste Angebot.

Förderung & Finanzierung


Die zwei wichtigsten Institutionen für die Förderung von energetischen Maßnahmen sind die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), eine Behörde des Wirtschaftsministeriums, und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

Die BAFA fördert energetische Einzelmaßnahmen (BEG EM) über Zuschüsse. Einzelmaßnahmen sind energetische Maßnahmen im Bereich der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dach, Fassade oder Keller, der Austausch von Fenstern und Haustüren oder der Sommerliche Wärmeschutz. Auch die Optimierung der Anlagentechnik, wie Heizungsoptimierung oder Lüftung, zählen dazu.

Zu den Einzelmaßnahmen zählen ebenfalls „Fachplanung und Baubegleitung“ sowie die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP).

Die KfW gewährt zinsgünstige Kredite sowie Tilgungszuschüsse für umfassende Sanierungen sowie die Komplettsanierung zu Effizienzhaus-Standards (EH …). Der Heizungstausch ist im Prinzip auch eine Einzelmaßnahme (BEG EM 458), die aber als Ausnahme direkt von der KfW mit Zuschuss gefördert wird, einschließlich der zugehörigen „Fachplanung und Baubegleitung“.

Werden unterschiedliche Maßnahmen geplant, können die beiden Förderungen kombiniert werden, aber pro Maßnahme immer nur eines der beiden Institute: BAFA oder KfW.

Zusätzlich stehen je nach Bundesland und Kommune Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Sanierung oder Erneuerbare Energien zur Verfügung.

Nicht vergessen werden sollte die Förderung durch das Finanzamt. Entsprechend dem § 35c EStG (Einkommensteuergesetz) wird ein Steuerbonus von 20 % für energetische Maßnahmen gewährt – verteilt über drei Jahre. Die maximale Investitionssumme beträgt 200 T€. „Fachplanung und Baubegleitung“ werden wie bei BAFA und KfW ebenfalls mit 50 % gefördert.

Über weitere Details informiert Sie Ihr Steuerberater.


Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine wichtige Kenngröße der Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie besagt, wieviel Wärmeenergie die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom im Durchschnitt eines ganzen Jahres erzeugen kann. Für die Förderung über die KfW muss die JAZ > 3,0 betragen. Je größer die JAZ, desto besser.

Wie effizient eine Wärmepumpe ist, hängt vor allem von der Außentemperatur ab, der gewünschten Innentemperatur und der dafür erforderlichen Vorlauftemperatur. Letztere wird wiederum maßgeblich durch die Größe und Wirksamkeit der jeweiligen Wärmeabgabeflächen (Heizkörper, Fußbodenheizung, usw.) in den einzelnen Räumen bestimmt.

Eine Heizlast-Berechnung (nach DIN 12831) liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.

Die mögliche Förderung für den Heizungstausch setzt sich aus mehreren Boni zusammen: Die Grundförderung für eine Wärmepumpe beträgt 30 %. Für die selbstbewohnte Wohneinheit oder das Einfamilienhaus greift je nach Art und Alter der bisherigen Heizung der Klimageschwindigkeitsbonus mit 20 %. Für eine besonders effiziente bzw. klimafreundliche Wärmepumpe gibt es einen Effizienzbonus von 5 %. Haben Sie im vorletzten und im vorvorletzten Jahr insgesamt ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 80.000 € erzielt, können Sie auch noch einen Einkommensbonus von 30 % beantragen. Die maximale Förderung beträgt 70 %.

Für die erste Wohneinheit beträgt die maximale Fördersumme 30.000 €. Darin eingeschlossen sind auch die Kosten der Fachplanung und Baubegleitung. Über weitere Details beraten wir Sie gern.

Die Förderung eines Heizungstausches per Zuschuss erfolgt über die KfW. Darüber hinaus bietet die KfW auch Ergänzungskredite für den Heizungstausch an.

Umsetzung & Baubegleitung


Die Baubegleitung entlastet und unterstützt Sie als Bauherrn bei der Umsetzung Ihres Sanierungsvorhabens. Das kann die Dämmung des Daches oder die Renovierung der Fassade sein, oder der Ausbau des Dachgeschosses, die Dämmung der Kellerdecke oder ein Heizungstausch.

Für einzelne Planungsabschnitte ist eine Fachplanung erforderlich, wie zum Beispiel eine Heizlastberechnung, ein Lüftungskonzept, sommerlicher Wärmeschutz oder baustatische Berechnungen. Bei speziellen Fragestellungen arbeiten wir mit Fachplaner zusammen.

Als zertifizierter und unabhängiger Energieberater bewerten wir die Qualität der Baumaßnahmen und stellen deren fachgerechte Ausführung sicher. Gerade bei energetischen Maßnahmen ist äußerste Sorgfalt geboten. Schon kleine Löcher oder Risse können zu erheblichen Schäden führen. Die Verwendung falscher Materialien bzw. deren falsche Detailspezifikation können nicht nur zu Mängeln, sondern auch zum Scheitern der eingeplanten Förderung durch BAFA oder KfW führen.

Die Baubegleitung beginnt häufig schon bei der Beratung zum energetischen Konzept und der möglichen Förderung. Bei regelmäßigen Begehungen der Baustelle werden korrekte Umsetzung, verwendete Materialien sowie die fachgerechte Ausführung von Anschlüssen und Übergängen kontrolliert und dokumentiert. Die Begleitung der Abnahme des Bauvorhabens bzw. die Kontrolle der abgeschlossenen energetischen Maßnahme sowie die „Bestätigung nach Durchführung (BnD)“ für die Förderung von KfW oder BAFA sind dann der formale Abschluss der Baubegleitung.

Eine fachliche Baubegleitung ist der BAFA und KfW sehr wichtig. Teilweise ist sie sogar verpflichtend, um Fördergelder zu erhalten. Deshalb wird auch die Baubegleitung selbst von BAFA und KfW mit 50 % des Aufwands gefördert.


Die Bauphysik befasst sich mit den physikalischen Einflüssen eines Gebäudes. Wichtig sind vor allem die Durchlässigkeit von Wärme, Feuchtigkeit, Schall oder Luft. Mit Hilfe der Physik lassen sich Schwächen und Mängel im Gebäude analysieren und geeignete Schutzmaßnahmen berechnen.

Der Wärmeschutz bestimmt weitgehend Ihre Energieeffizienz: Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist beziehungsweise je weniger Wärme sie pro Zeiteinheit durchlässt, umso weniger Energie verbrauchen Sie. Die Auswahl entsprechender Dämmstoffe, deren fachgerechte Montage sowie die eingesetzten Fenster, Türen und anderen Bauteile entscheiden nicht nur über den Wärmeschutz. Auch die Reduktion von Lärmbelästigung oder der Hitzeschutz im Sommer lassen sich durch die richtige Dämmung und entsprechenden Bauteile beeinflussen.

Wenn sich der Fußboden eines warmen Raums immer kalt anfühlt oder sich feuchte Stellen oder gar Schimmel zeigen ist die Bauphysik gefragt. Denn das ist unangenehm und schlecht für Ihre Gesundheit. Außerdem kann es die Bausubstanz schädigen.

Nach einer Dämmung wird der Luftaustausch und Feuchtetransport reduziert, so dass eine auf Ihr Haus abgestimmte Lüftung benötigt wird. Auf Basis der bauphysikalischen Parameter  sorgen wir für das dafür notwendige Lüftungskonzept.

Sie möchten Ihre bisherige Heizung (Gas, Öl, Fernwärme, usw.) gegen eine Wärmepumpe tauschen?

Eine Heizlast-Berechnung liefert wichtige physikalische Informationen für die Nennleistung Ihrer Wärmepumpe und die ausreichende Wärmeabgabe mittels Heizkörper, Flächen-/Fußbodenheizung oder Infrarotheizung in den einzelnen Räumen.


Der Begriff „Effizienzhaus (EH)“ wurde von der KfW eingeführt und kennzeichnet den energetischen Standard eines Wohngebäudes.

Als Vergleichsmaßstab dient ein sogenanntes Referenzgebäude. Dies ist ein vergleichbares Gebäude derselben Größe, welches die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bezüglich Primärenergiebedarf und Wärmeschutz (Transmissionswärmeverlust) erfüllt. Entspricht ein Bestands-Wohngebäude den gesetzlichen Mindeststandards eines Neubaus ist es ein Effizienzhaus 100, abgekürzt EH 100.

Verbraucht ein Wohngebäude zum Beispiel nur 55 % des Primärenergiebedarfs und hat es einen Transmissionswärmeverlust von höchstens 70 % des Referenzgebäudes, ist es ein Effizienzhaus 55 bzw. EH 55. Für alle Effizienzhaus-Stufen EH 100, EH 85, EH 70, EH 55 und EH 40 hat die KfW entsprechende Grenzwerte festgelegt. Die Zahl nach dem „EH“ gibt an, wie hoch der Primärenergiebedarf bezogen auf das Referenzgebäude maximal sein darf. Je kleiner diese Zahl, umso höher kann die Förderung ausfallen.

Gern planen wir mit Ihnen gemeinsam mögliche Sanierungsmaßnahmen, um eine bestimmte Effizienzhaus-Stufe zu erreichen. Das Einbeziehen von Investitionsaufwand, Wirtschaftlichkeit, erzielbarem Nutzen sowie Förderungshöhe ermöglichen Ihnen, die für Sie bestgeeignete Lösung auszuwählen. 

Ein besonders gut geeignetes Werkzeug für die Planung eines solchen Vorhabens ist der iSFP, Ihr individueller Sanierungsfahrplan.


Der Energieausweis informiert über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein Energieausweis Voraussetzung für den Verkauf einer Immobilie oder deren Neuvermietung. So haben Käufer oder zukünftige Mieter einen Anhaltspunkt, mit welchen Energiekosten zu rechnen ist.

Einen Energieausweis gibt es, abhängig von den konkreten Gegebenheiten, in zwei Varianten:

Der Verbrauchsausweis dokumentiert die tatsächlichen Heizkosten der letzten drei Jahre und ist vom Aufwand her entsprechend günstiger.

Der Bedarfsausweis orientiert sich an dem Wärmeschutz der Gebäudehülle sowie der eingesetzten Heiztechnik. Zudem listet der Bedarfsausweis Maßnahmen auf, wie die Energieeffizienz der Immobilie verbessert werden kann.

Solange Ihre Immobilie den Vorgaben des GEG entspricht und keine nennenswerten Änderungen an Bausubstanz oder beheizter Fläche vorgenommen werden, ist ein Energieausweis 10 Jahre lang gültig.

Gern informiere ich Sie über weitere Details.



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